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Gekommen, um zu bleiben? Jüdische Migranten aus Osteuropa im Braunschweiger Land,

Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße Braunschweig

Die Ausstellung „Gekommen, um zu bleiben? Jüdische Migranten aus Osteuropa im Braunschweiger Land“ begann 2018 mit einer ersten Ausstellungsphase in der Gedenkstätte Schillstraße Braunschweig und wurde 2019 und 2021 in Wolfenbüttel und Helmstedt fortgesetzt. Dadurch veränderte sich der anfängliche Fokus auf die Stadt Braunschweig auf das ehemalige Braunschweiger Land.

Migration gab es schon immer und sie war auch Anfang des 20. Jahrhunderts ein kontroverses Thema: „Bevölkerungspolitisch unerwünscht“, „… ungezählte Händler und Schieber niedrigster Sorte …“ – in Braunschweig angekommen, wurden die jüdischen Migranten immer wieder angefeindet. Ihr rechtlicher Status war oft ungewiss. Dennoch lebten sie in dieser Stadt. Ihr Alltag drehte sich um den Lebensunterhalt, Aufstieg, Abstieg und die Schulbildung der Kinder.

Die Ausstellung lädt dazu ein, die Situation der Einwanderer in der Zeit um den Ersten Weltkrieg zu verstehen. Dazu wurden zeitgeschichtliche Dokumente und Fotos aus Archiven sowie aus Privatbesitz zusammengetragen und erforscht. Die persönlichen Geschicten werden in den Ausstellungsbüchern erzählt, die historische Einbettung ist auf den Ausstellungstafeln dargestellt.