Ausstellungsraum im Stahlwerk

Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte



Im Herbst 1942 richteten die Reichswerke "Herrmann Göring" ein Außenlager des KZ Neuengamme ein. Die KZ-Häftlinge wurden in der Granatenproduktion eingesetzt. Untergebracht wurden sie in Lagerräumen unter einer Hochstraße auf dem Werksgelände. Mitte 1944 waren fast 3000 Gefangene im Lager Drütte, das damit größte Außenlager des KZ Neuengamme.

Um die räumlichen Dimensionen der gesamten Werksanlage für die Besucher der Gedenk- und Dokumentationsstätte Drütte deutlich zu machen, wurden im ehemaligen Werksbus-Warteraum Informationstafeln und ein Modell der Hochstraße und der Werkshallen installiert. Allein um an ihren Arbeitsplatz zu kommen, mussten die Männer ca. 2 km zu Fuß zurücklegen. Die Fläche vor den Unterkünften wurde für die fast 3000 Menschen als Appellplatz genutzt.

 

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